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Typische Anlässe

Eine gewachsene Anwendungslandschaft soll wieder überschaubar werden

Bestandsaufnahme, Bewertung nach Aufwand und Nutzen, priorisierter Fahrplan. Was abgelöst wird, was bleibt, was zuerst an der Reihe ist. Ergebnis ist eine Entscheidungsvorlage, mit der die Geschäftsführung direkt arbeiten kann.

Aus der Praxis: Bewertung und Migration von 20 Datenbanken bei einem Fachverlag, jede Maßnahme nach Kosten-Nutzen-Abwägung entschieden. Die entwickelte Musterdatenbank dient seither als Vorlage für alle weiteren Umstellungen im Haus.

Die Geschäftsführung will Kennzahlen, auf die sie sich verlassen kann

Auswahl der richtigen Kennzahlen, Sicherung der Datenqualität und der Weg von verstreuten ERP-Auswertungen zu einem einheitlichen Dashboard. Dazu die Befähigung des Teams, damit die Auswertungen intern weiterentwickelt werden.

Aus der Praxis: Data Warehouse für einen Personaldienstleister mit 500 bis 1.000 Mitarbeitern. 20 Reportobjekte aus 30 Niederlassungen laufen seither in einem Dashboard zusammen, die Reportingdauer sank um rund 80 Prozent.

Eine Bestandsanwendung soll die E-Rechnungspflicht erfüllen

Seit Januar 2025 muss jedes Unternehmen in Deutschland E-Rechnungen im Geschäftsverkehr empfangen können, die Versandpflicht folgt gestaffelt. Prüfung, ob Nachrüsten oder Ablösen günstiger ist, anschließend die Umsetzung. Auch unabhängig davon, ob der ursprüngliche Anbieter nachzieht.

Aus der Praxis: ein XRechnung-Werkzeug für Access ist im Einsatz, ein ERP-Werkzeug mit integrierter E-Rechnung in Entwicklung.

KI soll produktiv und sicher eingeführt werden

Microsoft 365 Copilot im Arbeitsalltag und KI-Werkzeuge in der Entwicklung, mit Governance-Modell, Rollen und Datenschutz von Anfang an. Ziel ist ein erster tragfähiger Anwendungsfall statt eines Pilotprojekts ohne Anschluss.

Grundlage: 16 Fachschulungen zu Copilot Studio, Agenten-Architektur und KI-Governance aus 2025 und 2026, die Zertifizierung als Datenschutzbeauftragter und der tägliche produktive Einsatz von Claude und GitHub Copilot in laufenden Mandaten.

Kalkulation und Controlling sollen nachvollziehbar werden

Aufbau belastbarer Stunden- und Zuschlagssätze auf Basis der vollständigen Kostenrechnung, mit Werkzeugen, die das Unternehmen anschließend selbst bedient.

Aus der Praxis: Vollkostenkalkulation über rund 400 Kostenstellen in sieben Sparten bei einem kommunalen Versorger. Die Stundensätze werden seither intern fortgeführt.

Interne Entwickler sollen nach gemeinsamen Standards arbeiten

Entwurf tragfähiger Strukturen sowie Programmierrichtlinien und Testkonzepte, damit Qualität im Haus verankert ist und nicht an einzelnen Personen hängt. Einschließlich Workshops und Hilfe zur Selbsthilfe.

Aus der Praxis: Programmierrichtlinien inklusive Softwarearchitektur bei Capgemini und DB Systel, Aufbau der Testautomatisierung mit Pester bei einem öffentlichen IT-Dienstleister.

Die IT-Verantwortung soll für eine Zeit in erfahrene Hände

Interims-CIO oder Interims-Geschäftsführung, auch als Begleitung eines Nachfolgers in seine neue Rolle. Die Gesamtverantwortung übernehme ich im Mittelstand, in größeren Organisationen die Verantwortung für Bereich oder Programm.